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Insolvenz des Autohauses Dirkes - Nina Haverkamp in der WDR Lokalzeit Köln

Der Westdeutsche Rundfunk Köln (WDR) hat in der Lokalzeit Köln über die Insolvenz des Autohauses Dirkes berichtet. Nina Haverkamp hat während der Sendung als Fachanwältin für Insolvenzrecht die Fragen der Moderation beantwortet.

Zusammenfassung:

Nina Haverkamp rät den Kunden, die eine Anzahlung geleistet haben, ihre Forderung beim Insolvenzverwalter anzumelden. Hierbei betont sie ehrlicherweise, dass die Hoffnung gering ist, mehr als die üblichen ca. drei bis fünf Prozent Insolvenzquote zurück zu erhalten. Und selbst dies wird wohl leider ungefähr fünf Jahre dauern.

Grundsätzlich sollten Kunden also versuchen, das Risiko bei einer Anzahlung möglichst gering zu halten. Einmal dadurch, dass der Käufer versucht, die Anzahlung möglichst klein zu verhandeln. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Käufe mit Anzahlung nur dann zu tätigen, wenn ein möglicher Verlust der Anzahlung im Zweifel verkraftbar ist. Andernfalls ist es sinnvoll, Einkäufe mit Anzahlung ganz zu vermeiden, wenn man die Solvenz des Vertragspartners nicht zuverlässig einschätzen kann.

Jeder Käufer sollte sich daher ständig bewusst sein, dass grundsätzlich immer das Risiko besteht, die Anzahlung aufgrund einer möglichen Insolvenz des Vertragspartners zu verlieren. Dies hilft den geprellten Kunden des Autohauses Dirkes nun wahrscheinlich leider nicht mehr weiter. Immerhin hat die Staatsanwaltschaft Ermittlung aufgenommen, um zu prüfen, ob die Geschäftsführung sich am Ende der Insolvenzverschleppung strafbar gemacht hat.


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