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Das sollten Sie zu einem Aufhebungsvertrag wissen

Wissenswertes zum Aufhebungsvertrag
 
Wissenswertes zum Aufhebungsvertrag

Ein Aufhebungsvertrag kommt im Arbeitsrecht immer wieder vor. Der Vertrag dient dazu, das Arbeitsverhältnis ohne Kündigung zu beenden. Das Arbeitsrecht und das Sozialversicherungsrecht bieten ausreichend Spielraum für so einen Vertrag. Wenn Sie typische Fallstricke vermeiden, dann können beide Seiten, also Arbeitgeber und auch Arbeitnehmer davon profitieren.

Unsere Leistungen für Sie im Überblick

Kündigung des Arbeitsvertrages

Erfolgreich kündigen ist häufig schwer, denn der Nachweis eines Kündigungsgrundes muss erbracht werden. Dennoch wird die Kündigung wirksam, wenn nicht zügig Kündigungsschutzklage erhoben wird. Wir beraten zur Kündigung und vertreten vor dem Arbeitsgericht.

Fragen rund um den Arbeitsvertrag

Arbeitsrecht unterliegt ständigem Wandel. Vor der Einstellung neuer Mitarbeiter sollte der Arbeitsvertrag in regelmäßigen Abständen überprüft und an die neue Rechtsprechung angepasst werden, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Sprechen Sie uns an!

Variable Vergütung, Bonus und Mitarbeiterbeteiligung

Mitarbeiter verlangen Boni, Firmenfahrzeug oder Mitarbeiterbeteiligung. Dies ist im Arbeitsverhältnis rechtlich zulässig, aber in der Gestaltung kompliziert. Gerne unterstützen wir Ihre entsprechende Konzeption und erstellen die erforderlichen Dokumente.

In 3 Schritten zu Ihrem Anwalt für Arbeitsrecht

1. Anliegen Schildern

Schildern Sie uns Ihr Anliegen über unser Kontaktformular oder schicken Sie uns eine E-Mail.

2. Termin Vereinbaren

Vereinbaren Sie telefonisch oder per E-Mail einen Termin, um Ihr Anliegen zu klären.

3. Hilfe vom Experten

Unsere Rechtsanwälte prüfen die Rechtslage und helfen Ihnen. Wir beraten Sie persönlich, telefonisch oder per Video.

Wir sind Ihre Ansprechpartner

Christoph Brühl

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Zertifizierte Expertise

Die Rechtsanwälte der Kanzlei AHS sind erfahren und in hohem Maße spezialisiert. Unsere Erfahrung in hunderten arbeitsrechtlicher Fälle spiegelt sich in zahlreichen Fachanwaltschaften wieder.  Rechtsanwältin Dr. Patrizia Antoni ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und zugleich Fachanwalt für Steuerrecht. Herr Rechtsanwalt Christoph Brühl hat jahrelange und tiefgehende arbeitsrechtliche Erfahrung und betreut ebenfalls schwerpunktmäßig Mandate im gesamten Arbeitsrecht. Rechtsanwältin Nina Haverkamp ist zugleich Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht und Fachanwalt für Insolvenzrecht.

Was ist überhaupt ein Aufhebungsvertrag

Das Arbeitsverhältnis muss und kann nicht immer durch eine Kündigung enden. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn kein Kündigungsgrund vorliegt. Trotzdem kann der Arbeitgeber ein großes Interesse daran haben, das Beschäftigungsverhältnis zu beenden. Aber auch der Arbeitnehmer ist häufig froh, wenn er das Unternehmen verlassen kann. Bestenfalls mit einer Abfindung. Die Aufhebung von einem Arbeitsverhältnis wird in einem einvernehmlichen und freiwilligen Vertrag geregelt. Hier werden dann die wesentlichen Punkte für beide Seiten berechenbar vereinbart. In dem Aufhebungsvertrag steht zum Beispiel der Beendigungszeitpunkt. Dieser ist dann nicht mehr an eine Kündigungsfrist gebunden. Auch die Höhe und die Voraussetzungen der Entschädigungszahlung für den freiwilligen Verlust des Arbeitsplatzes sind zu regeln. Zusätzlich wird fast immer die Zusage eines wohlwollenden Arbeitszeugnisses vereinbart. Für den Arbeitgeber ist ein wichtiger Vorteil, dass der Betriebsrat nicht zwingend beteiligt ist.

Die Abfindung bei einem Aufhebungsvertrag

Wenn das Arbeitsverhältnis freiwillig und ohne Kündigung beendet wird, kann eine Abfindung im Vertrag vereinbart werden. Durch die Zusage einer finanziellen Entschädigung kann der Mitarbeiter nämlich dazu bewegt werden, einer Beendigung zuzustimmen, obwohl er Kündigungsschutz genießt. Die Höhe der Zahlung richtet sich im Arbeitsrecht fast immer nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit und dem monatlichen Bruttogehalt der letzten Jahre. Als Faustformel gilt ein halbes Monatsgehalt für jedes Jahr, in dem das Beschäftigungsverhältnis besteht. Wenn der Versicherte aber ohne Not arbeitslos wird und den Vertrag freiwillig unterschreibt, droht eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld.

Die Auswirkungen auf das Arbeitslosengeld

Wenn der Mitarbeiter einen Aufhebungsvertrag ohne Kündigung unterschreibt, obwohl er das nicht muss, droht eine Sperrzeit von bis zu drei Monaten. Das Arbeitsamt geht dann davon aus, dass er vorsätzlich und deshalb selbst verschuldet arbeitslos geworden ist. Diese freiwillige Arbeitsaufgabe ist dann ein versicherungswidriges Verhalten. Der Anspruch auf Arbeitslosengeld wird dann um die Dauer der Sperrzeit gekürzt. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer für bis zu drei Monate sein Arbeitslosengeld riskiert. Dieses Risiko einer Sperrzeit kann aber verringert werden. Entweder dadurch, dass schon die Abfindung um den entsprechenden Betrag steigt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass der Arbeitnehmer beweisen kann, dass er seine Arbeitsstelle sowieso verloren hätte. Beispielsweise weil dem Arbeitgeber ein betriebsbedingter Kündigungsgrund zur Verfügung steht.

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Kontakt

Hilfe bei arbeitsrechtlichen Fragen in Köln und Bonn

Bei arbeitsrechtlichen Fragen hilft Ihnen ein Fachanwalt für Arbeitsrecht. Wenn Sie in Köln Beratung suchen, hilft unsere Kanzlei Ihnen gerne. Wir beraten Sie im Zusammenhang mit einem Aufhebungsvertrag und einer Kündigungsschutzklage.

Dr. Patrizia Antoni hat den Fachanwalt für Steuerrecht und den Fachanwalt für Arbeitsrecht .

Nina Haverkamp ist Fachanwältin für Insolvenzrecht und Fachanwältin für Handels - und Gesellschaftsrecht . Sie beraten Sie gerne in allen wirtschaftsrechtlichen Fragen. Vereinbaren Sie einen Termin in den Büros der Kanzlei AHS Rechtsanwälte in Köln oder Bonn .