Rechtsanwalt Fachanwalt für Insolvenzrecht in Bonn

Insolvenzverfahren, Privatinsolvenz und Sanierung sind ein wichtiger Beratungsschwerpunkt von AHS Rechtsanwälte. In unserem Büro in Bonn berät Sie Rechtsanwältin Haverkamp. Sie ist zugleich Fachanwalt für Insolvenzrecht. Wir betreuen Sie in Sachen Sanierungsberatung zur Abwendung einer Insolvenz,  der Vorbereitung eines Insolvenzantrags (Privatinsolvenz und Regelinsolvenz) und Begleitung im Insolvenzverfahren bis zur Restschuldbefreiung. Wir haben mehr als ein Jahrzehnt Beratungserfahrung in der Insolvenz- und Sanierungsberatung.

AHS Rechtsanwälte: Ihr Rechtsanwalt für Insolvenzrecht in Bonn
Rechtsanwalt Insolvenzrecht Bonn StandortDie Kanzlei der AHS Rechtsanwälte befindet sich im Bonner Stadtteil Bad Godesberg in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln optimal zu erreichen. Der Bahnhof Bonn Bad-Godesberg wird vom Regionalverkehr aus Köln und Koblenz direkt angefahren, die Anbindung an den öffentlichen Personen-Nahverkehr ist über die U-Bahn Linien 16, 63 und 67 gewährleistet.
Autofahrer finden direkt vor unserer Kanzlei oder in den umliegenden Straßen in der Regel problemlos einen Parkplatz.

Sanierung – Schuldenfrei ohne Insolvenzverfahren

Wir bieten ein gezieltes und engagiertes Schuldenmanagement und können Ihnen so den Weg aus der Schuldenfalle durch eine erfolgreiche Sanierung ebnen. In Absprache mit Ihnen verhandeln wir mit den Gläubigern individuelle, auf Ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten abgestimmte Vergleichsvereinbarungen. Wir lassen uns nicht abwimmeln, sondern: Wir machen uns stark für Sie! Unser primäres Ziel ist die Insolvenzvermeidung, soweit diese möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Hierfür setzen wir uns ein. Wir vereinbaren beispielsweise Ratenzahlungen oder niedrige Einmalzahlungen bei gleichzeitigem Teil-Erlass von Schulden.

Vorbereitung der Privatinsolvenz, Außergerichtliche Schuldenbereinigung

Soll die Privatinsolvenz vorbereitet werden, so betreiben wir für Sie die Sanierung bzw. die außergerichtliche Schuldenbereinigung als Voraussetzung für die Verbraucherinsolvenz. In der Regel bieten wir den Gläubigern den pfändbaren Teil des Einkommens an.  Wir bescheinigen Ihnen die Durchführung der außergerichtlichen Schuldenbereinigung. Bereits 14 Tage nach Durchführung der außergerichtlichen Schuldenbereinigung kann der Insolvenzantrag gestellt werden.

Verbraucherinsolvenzverfahren (Privatinsolvenz)

Falls eine Entschuldung durch Verhandlungen für Sie keine Option ist, dann bietet die Privatinsolvenz den Ausweg aus der Schuldenspirale: in sechs Jahren können Sie schuldenfrei sein – auch ohne jede Gläubigerbefriedigung oder eigenes Einkommen. Seit Juli 2014 gibt es die Möglichkeit zur Verkürzung der Laufzeit – Restschuldbefreiung ist dann schon nach drei Jahren möglich!

Wir leisten alle Vorarbeiten, d.h. wir führen die außergerichtliche Schuldenbereinigung durch, erstellen die notwendige Bescheinigung und füllen den Insolvenzantrag für Sie aus. Sie müssen nur noch unterschreiben.

Das Insolvenzverfahren bietet nicht nur die Schuldenfreiheit nach spätestens sechs Jahren. Während dieser Zeit erhalten Sie auch keine Mahnungen mehr oder „Drohbriefe“. Sie können also durchatmen, und zwar schon wenn Sie uns beauftragt haben. Denn sobald wir die Gläubiger anschreiben, sind diese gehalten, sich nur noch an uns zu wenden.

An das Insolvenzverfahren schließt sich die sogenannte Wohlverhaltensperiode an. Diese mündet in die Erteilung der Restschuldbefreiung. Der Zeitraum von sechs Jahren läuft ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Regelinsolvenzverfahren

Das Regelinsolvenzverfahren steht Selbstständigen und Unternehmern offen. Diese Verfahrensart gilt auch für ehemals Selbstständige, sofern diese mehr als 19 Gläubiger haben. Ehemals Selbstständige, die weniger als 19 Gläubiger haben, müssen ebenfalls einen Regelinsolvenzantrag stellen, wenn Schulden aus Beschäftigungsverhältnissen mit Arbeitnehmern bestehen.

Durch das Regelinsolvenzverfahren kann nach sechs Jahren die Restschuldbefreiung erlangt werden. Wird für eine juristische Person, z.B. GmbH, ein Insolvenzantrag gestellt, so werden diese Verfahren regelmäßig mangels Masse eingestellt und die Gesellschaft liquidiert.

Ist Ihr Unternehmen oder Ihre Selbständigkeit nicht mehr zu retten, dann bietet das Regelinsolvenzverfahren eine Perspektive. Sind Sie Geschäftsführer einer insolventen GmbH oder Vorstand einer Aktiengesellschaft, dann sind Sie schon von Gesetzes wegen verpflichtet, im Falle der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung einen Insolvenzantrag zu stellen. Andernfalls machen Sie sich strafbar und haften u.U. persönlich für Schulden der Gesellschaft.

Wir bereiten den Insolvenzantrag für Sie vor, Sie müssen nur noch unterschreiben. Fragen Sie nach unserem Festpreis für unseren Rundum-Service. Wir betreuen auch in strafrechtlichen Ermittlungsverfahren und Strafverfahren wegen Insolvenzstraftaten, z.B. Insolvenzverschleppung. 

Prüfung der Pfändbarkeit von Vermögen

Viele Schuldner haben Angst vor dem Gerichtsvollzieher und sonstigen Pfändungsmaßnahmen, denn es besteht große Unsicherheit darüber, ob überhaupt pfändbares Vermögen vorhanden ist. Die Pfändung von Vermögen beginnt außerhalb einer Insolvenz bei der Abgabe der Vermögensauskunft (früher: Eidesstattliche Versicherung) oder einer Kontenpfändung oder Lohnpfändung und setzt sich im Insolvenzverfahren fort. Wir prüfen die Pfändbarkeit Ihrer Vermögenswerte, dies betrifft das pfändbare Einkommen unter Beachtung der Pfändungsfreigrenzen, Ihre Guthaben auf Bankkonten sowie Ihre Sachwerte zu Hause, Immobilien und natürlich – Ihr Auto.

Gläubigerberatung zur Durchsetzung der Forderung

Wir beraten Gläubiger zur Durchsetzung bestehender Ansprüche, z.B. im Rahmen eines erfolgreichen Inkassos. Im Insolvenzverfahren melden wir die Forderung zur Insolvenztabelle an und führen die Korrespondenz hierzu mit dem Insolvenzverwalter.

Vertretung der Geschäftsführer

Geschäftsführer der insolventen GmbH sind aus verschiedenen Gründen haftbar. Das Insolvenzgericht reicht die Akte an die Staatsanwaltschaft weiter. Dort wird regelmäßig wegen Insolvenzverschleppung, Bankrott und Veruntreuung von Sozialversicherungsbeiträgen ermittelt. Zugleich stellt der Insolvenzverwalter der GmbH Schadensersatzansprüche gegen den Geschäftsführer. In diesen Fällen verhandeln wir mit der Staatsanwaltschaft und dem Verwalter, um eine tragfähige Lösung zu erzielen. Wir vertreten Sie in allen Gerichtsverfahren.

Haftung des Insolvenzverwalters und Treuhänders

Der Insolvenzverwalter bzw. Treuhänder im Verbraucherinsolvenzverfahren wird Ihnen vom Insolvenzgericht zugewiesen. Ob Sie einen „guten“ Verwalter bekommen, ist also vom Zufall abhängig. Leider gibt es immer wieder Fälle, in denen es zu Auseinandersetzungen mit dem Insolvenzverwalter kommt. Hier beraten und vertreten wir Sie sachkundig.

Wenden Sie sich an Rechtsanwältin Haverkamp, die Ihnen als Fachanwalt für Insolvenzrecht mit qualifizierter, persönlicher und vertraulicher Beratung in unseren Räumlichkeiten in Bonn (Bad Godesberg) zur Verfügung steht.

Transparenz ist uns wichtig, deshalb finden Sie bei uns jederzeit aktuelle Mandantenbewertungen unserer Anwälte.

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